Jan Schnoor Gedenkseite

Ralph Grotlüschen

                                                                                       *20.08.1959

                                                                                       +26.03.2018

Ich hätte nie gedacht,das ich Jans Seite erweitere,aber da das nun mal mein Ventil für meine Trauer ist,denke ich das ich so meinen grossen Bruder in Ehren halten kann.Er wird genauso in meinem Herzen weiterleben wie Jan

 

Wir waren ganz normale Geschwister mit Höhen und Tiefen.Unsere Jugend haben wir Beide mit Segeln verbracht ,was uns verbunden hat.Ich hatte dann andere Interessen ,aber Ralph hat immer weiter gesegelt,das war sein Leben.

Der Tod unseres Vaters hat uns wieder verbunden und als Jan dann starb ,war er als grosser Bruder für mich da.

Mitte Januar ging er ins Krankenhaus,weil er Gallensteine hatte.Er wurde eine Woche im Krankenhaus auf den Kopf gestellt.Ich arbeite in den Krankenhaus wo er lag und so kam er jeden Abend zu mir und wir tranken Kakao.So richtig rückte er aber nicht mit der Sprache raus,was genau los sei.Ich konnte aber im PC seine Befunde sehen und war geschockt.Seine Tumormaker waren sehr hoch.Als ich das sah ,konnte ich es nicht glauben.Dieser Abend war von den Gefühlen sehr komisch,es war nicht entspannt zwischen uns.Wir Beide wussten was los war und konnten doch nicht darüber sprechen.

Ralph wollte mich schonen ,das hat er mir später gesagt,er dachte ich würde zerbrechen.Ich bin heute noch darüber sauer,das er das gedacht hatte,denn ich hätte ihm von der Op abgeraten.Jan der uns zusammen gebracht hat durch seinen Tod ,hat uns in diesem Momet getrennt.Hört sich vielleicht komisch an ,aber ich kanns nicht anders erklären.

Nächsten Tag(Montag) war seine Op,ich konnte an diesem Tag nicht Im Krankenhaus anrufen ,weil ich mich der Sache nicht stellen wollte,ich wollte meine Ahnung nicht bestättigt haben.Am Dienstag hatte ich Frühschicht und mein erster Gang war an den Pc,was ich da lass haute mir den Boden unter den Füssen weg.Die Ärzte hatten einen Whipple gemacht.Diese Bauch Op ist die Schlimmste von allen,Null-chancen auf Heilung.Ich tat meine Arbeit so gut es ging bis 9uhr und machte mich dann auf den Weg zur Intensivstation.Wir sahen uns an und in diesem Moment sagten unsere Augen alles ,was wir vorher nicht aussprechen konnten.Doch ein Satz sagte ich:"Warum muss es immer das Schlimmste vom Schlimmen sein."

Es tat mir so leid für ihn und auch für mich.Er hatte Gallengangskrebs ,der schon die ObereHohlvene mit betroffen hatte.Was dann kam war kein Leben mehr,es war ein Abschiednehmen,so wie bei Jan.Ich bin immer noch so dankbar das mein Jan keine Schmerzen hatte.Mein Bruder hatte sie sad

Ich werde hier nicht seine Krankengeschichte nieder schreiben ,mir geht es viel mehr darum unsere Gefühle auf dieser Homepage zulassen.

Ralph war geschieden und hat eine Tochter.Er hatte keine Beziehung aber einen sehr grossen Freundeskreis,die sich alle liebevoll um ihn gekümmert haben.Worüber wir Beide lachen mussten ,das ich jetzt seine Freunden kennenlernte und er meine.Ich merkte schnell ,das ich seine Bezugsperson war.
Fortsetzung folgt